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CBD-Öl

Was ist CBD-Öl?

CBD steht für Cannabidiol, ein wichtiger Wirkstoff der Hanfpflanze. Lange wurden CBD und andere Inhaltsstoffe der Hanfpflanze wenig beachtet. Hanf wurde fast immer mit Marihuana bzw. Cannabis in Verbindung gebracht, oder sogar gleichgesetzt. Das darin vornehmlich enthaltene THC wirkt berauschend und ist in sehr vielen Ländern, wie auch in Deutschland, illegal. Hanf ist jedoch viel facettenreicher. Hanfsorten mit einem hohen Cannabidiol- und gleichzeitig einem niedrigen THC-Gehalt bieten einige Vorteile. Cannabidiol wirkt im Gegensatz zu THC nicht berauschend, hat aber dafür eine Reihe von positiven Eigenschaften, auf die später weiter eingegangen wird. Darüber hinaus ist Hanf mit einem THC-Gehalt von maximal o,2 Prozent in Deutschland absolut legal. Insgesamt werden rund 50 Hanfsorten offiziell angebaut. Es gibt unterschiedliche Methoden zur Herstellung von CBD-Öl. Gängig ist hier die Alkoholextraktion. Dabei werden die Wirkstoffe aus der Hanfpflanze in Alkohol gelöst. Durch anschließendes Erhitzen verflüchtigt sich der Alkohol und der gewonnene Extrakt wird mit Hanf- oder auch Olivenöl verdünnt. Ebenfalls möglich ist die CO2-Extraktion, bei der die Wirkstoffe durch Hochdruck gelöst werden.

CBD-Öl – ein vielseitiges Produkt

Was macht CBD-Öl nun so interessant und ich welchen Bereichen kann es eingesetzt werden? Durch den niedrigen THC-Gehalt wirkt das Öl nicht berauschend, was zweifelsfrei ein großer Vorzug ist. Im Öl sind eine ganze Reihe an Inhaltsstoffen enthalten, die für den menschlichen Organismus wichtig sind. Zu nennen sind hier unter anderem Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin E, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. CBD-Öl nimmt man in der Regel oral ein. Verlässliche medizinische Aussagen kann man derzeit noch nicht treffen. Die Forschung beschäftigt sich aber mehr und mehr mit Cannabidiol und es gibt bereits einige Studien und Erfahrungsberichte. CBD-Öl soll beispielsweise bei folgenden Symptomen und Erkrankungen helfen: Schlaflosigkeit, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Akne, Entzündungen, chronische Erkrankungen und einige mehr. In jedem Fall bleibt es spannend die Entwicklung rund um den Wirkstoff Cannabidiol und das CBD-Öl abzuwarten.

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Was ist THC?

THC – ein Wirkstoff der Hanfpflanze

Delta9-Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist der  wohl bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Es zählt zu den Cannabinoiden und kommt in jeder Hanfpflanze vor, wobei die Konzentration je nach Sorte variiert. Klassischerweise wird Cannabis mit hohem THC-Gehalt mit Tabak gemischt und geraucht, auch wenn es weitere Möglichkeiten zur Aufnahme gibt. Der Konsum führt zu Rauschzuständen.

Wirkung und rechtliche Lage

THC wirkt psychoaktiv. Der Rausch, umgangssprachlich das “high” werden, kann ganz unterschiedlich verlaufen. Die vorherrschende Gefühlslage wird oft verstärkt und z.B. die Empfindsamkeit gegenüber Geräuschen erhöht. Ein bedeutender Aspekt ist die Tatsache, dass es zur Entspannung des Körpers beiträgt. Der Wirkstoff weist damit auch einen medizinischen Aspekt auf und wird bestimmten Krankheitsbildern eingesetzt. Demgegenüber stehen allerdings mögliche Nebenwirkungen, die vor allem bei einer Überdosierung eintreten. Eine Rötung der Augen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Halluzinationen, Angstzustände, ein stark ausgeprägtes Hungergefühl sowie Müdigkeit, sind einige davon. Die rechtliche Lage unterscheidet sich von Staat zu Staat. In Deutschland ist Cannabis mit einem THC-Gehalt über 0,2% aufgrund der genannten möglichen Auswirkungen illegal.

CBD- eine sinnvolle Alternative

THC

Cannabidiol (CBD) ist wie THC ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze. Warum CBD eine sinnvolle und in vielerlei Hinsicht auch bessere Alternative darstellt, wird im Folgenden erläutert. Im Gegensatz zu THC weist CBD keine berauschende Wirkung auf und ist damit in Deutschland absolut legal. Da jedoch beide Stoffe gleichzeitig in der Hanfpflanze vorkommen liegt die Schwierigkeit darin ein CBD-reiches Produkt herzustellen, das gleichzeitig einen THC-Gehalt von 0,2% nicht überschreitet. Dies kann vor allem durch die Zucht bestimmter Hanfsorten gelingen. Eine Behandlung des Produkts im Anschluss ist ebenfalls möglich. Bisher liegen keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse zur Wirkungsweise von Cannabidiol vor. Der Wirkstoff bietet allerdings das Potenzial für die Therapie verschiedenster Krankheiten in Frage zu kommen. Viele Studien gehen davon aus, dass sich CBD unter anderem positiv auf Diabetes, Multiple Sklerose, Epilepsie, Psychosen, wie Schizophrenie, Stress, Schlaflosigkeit oder chronische Darmerkrankungen auswirkt.

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